Der Kleine Prinz, Peterskirche Basel - Haupt-Bild
29. April 2023 
Peterskirche Basel
 
DER KLEINE PRINZ 

Oper von Johannes Schild  nach Antoine de Saint-Exupéry

«Man sieht nur mit dem Herzen gut» ...

... lautet einer der bekanntesten Sätze im Buch «Der kleine Prinz» (1943) von Antoine de Saint-Exupéry, welches unterdes-sen zu den erfolgreichsten literarischen Werken aller Zeiten zählt.

Als Uraufführung präsentiert ArtAllegra ein rund 90-minütiges musikdramatisches Werk, in dem wir den kleinen Prinzen auf seiner philosophischen Reise durch die Weiten des Alls bis zu seinem rätselhaft transzendenten Ende begleiten können. Gemäss der Tradition des antiken griechischen Theaters kommt dabei dem Chor eine tragende Rolle zu.

Sowohl für das Publikum, als auch für die über 50 teilnehmen-den Choristen und Solisten verspricht die Aufführung ein unver-gessliches künstlerisches Event zu werden, welches Gelegenheit gibt, ein zeitlos weises Stück Weltliteratur musikalisch neu zu erleben.

«Der kleine Prinz» 
Oper nach Antoine de Saint-Exupéry für 
Chöre, Solisten, Violine und Klavier
Libretto: Regula Bänziger 
Musik: Johannes Schild

Schweizerische Uraufführung 
Peterskirche Basel 29. April 2023, 19:30h

 

Mitwirkende

Chor und Gesangssolisten des 
Ensembles Arnados Mousiki
Kammerchor «Le Allegre Basel»
Chor des Erziehungsdepartements des 
Kantons Basel-Stadt

Sergey Okunev ............................... Regie 
Marianna Nikolaou ................... Kostüme
Hanna Huber ............................... Gesang
Sergey Okunev .................... Schauspieler
Arsenis Selalmazidis ..................... Violine
Denis Walter Olejak ...................... Klavier
Stephen Delaney .... musikalische Leitung

PERSONEN KURZBIOGRAPHIEN 

 

Sergey Okunev (Regie)
machte seinen Abschluss an der Schauspielabteilung des Theaterinstituts in Jekaterinen-burg. Danach studierte er an der Regieabteilung des GITIS in Moskau. Arbeitet am Ermolova-Theater in Moskau als Schauspieler und Regisseur. Kurator des Labors für Theaterkunst in der Spielzeit 2020/2021. Regisseur der Aufführungen "Ripe Me" und "Look Back in Anger". Mitglied des Russischen Regielabors. 2020-2022 Dozent am Russischen Institut für Theaterkunst GITIS. Seit 2022 Regie bei verschiedenen europäischen Theater-produktionen, u.a. am Nationaltheater Athen.
 

Regula Bänziger (Libretto)

studierte Gesang bei Wally Stämpfli an der Musikakademie Basel. Nach ihrem Diplom Weiterstudium bei Gabriella Ravazzi am Conservatorio Niccolò Paganini in Genua, Meisterkurse u.a. bei Giovanna Canes, Carmen Vilalta, Vera Bertines und Beppe di Tomasi, Preisträgerin im internationalen Gesangswettbewerb „Le nozze di Figaro“ in Italien. Sie sang Hauptrollen wie Cherubino in „Le nozze di Figaro“, Dorabella in „Così fan tutte“ und Santuzza in „Cavalleria Rusticana“. Einen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit bildet seit langem auch das Lied. Neben der Konzerttätigkeit leitet sie eine Gesangsklasse in Basel. 2019 gehörte sie zum Produktionsteam der zeitgenössischen Oper „Schellenursli“ am Theater Basel. Seit ihrer Studienzeit Leiterin verschiedener Chöre, mit denen sie zahlreiche Projekte konzipierte und realisierte.

 

Johannes Schild (Komposition)

Studierte Komposition, Musiktheorie, Klavier und Dirigieren an den Musikhochschulen Detmold und Würzburg. Er komponierte Werke für Klavier, Orgel, Vokalensemble und Orchester und schrieb ferner Musik für Film und Bühne sowie Orchesterarrangements populärer und klassischer Musik. Kompositionen der jüngeren Vergangenheit: Fresko für Orgel (2009 Kölner Dom), Metávasi – Drei symphonische Skizzen (2011 Auditorium der Universität Köln), Sternherz – Eine Weihnachtsoper (2013 Aesch/Baselland, Schweiz), Ayas Entdeckung – Kinderoper (2015 Martinskirche Basel), Ti ine i agápi – Kantate nach Nikos Kazantzakis (2017 Cultural Center Arnados/Tinos, Griechenland); Psalm 26 (2023 Stadt-kirche Schlüchtern/Hessen).
Professor für Theorie und Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der Zürcher Hochschule der Künste. Autor mehrerer Publikationen am Berührungspunkt von Theorie und Musikwissenschaft. Zuletzt erschien im Bärenreiter-Verlag eine Monographie zu den Symphonien von Johannes Brahms.
Klavierbegleiter bei internationalen Gesangskursen und Dirigent in Konzerten und Musikproduktionen mit diversen Orchestern, u. a. Hamburger Sinfoniker, Bulgarian Symphony Orchestra Sofia, Shanghai Opera Orchestra und Hofer Symphoniker.
Biographie und Werkverzeichnis: https://www.zhdk.ch/person/prof-johannes-schild-206983

Stephen Delaney (musikalische Leitung)
Pianist, Liedbegleiter, Dirigent, Coach und engagierter Pädagoge, wurde in Sydney, Australien geboren. Er spielte auf vielen Festivals wie etwa dem Banff Chamber Music Festival (Kanada) und dem Wien Modern. Auftritte beim Musikverein Wien und Wiener Konzerthaus und an der National Concert Hall in Dublin, beim Haydn Festival in Eisenstadt, bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden und beim Austrian Cultural Forum in Istanbul und Teheran.
Liedbegleiter renommierter Künstlerinnen und Künstlern wie Gundula Janowitz, Birgid Steinberger, Ramón Vargas und Max Emanuel Cencic. Zusammenarbeit mit Gundula Janowitz als Pianist für Meisterklassen in ganz Europa. Aufnahme von Schuberts Die schöne Müllerin mit Erwin Belakowitsch.
Bis 2015 Fakultätsmitglied an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, von 2015 bis 2020 Direktor von OperAvenir, dem Opernstudio am Theater Basel. Während dieser Zeit musikalische Leitung zahlreicher erfolgreicher Produktionen, darunter Die Genesung der Grille von Richard Ayres, Der Teufel mit den drei goldenen Haaren von Stefan Johannes Hanke, Romeo und Julia von Boris Blacher, Trouble in Tahiti von Leonard Bernstein, Der Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann, ferner Uraufführungen von Dai Fujikuras Der Goldkäfer und der Familienoper Schellen-Ursli (Marius Felix Lange). Musikalischer Assistent bei der Uraufführung von Andersens Erzählungen (Musik Jherek Bischoff/Libretto Jan Dvořák) wie auch bei Le vin herbé von Frank Martin. In Zusammenarbeit mit dem Sinfonie-orchester Basel (SOB), der Basel Sinfonietta und der Paul Sacher Stiftung initiierte und etablierte Stephen Delaney zudem die beliebte Konzertreihe Sachers musikalische Wunderkammer am Theater Basel.
Stephen Delaney ist Teil des Lehrkörpers der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er die Verantwortung für besondere Projekte trägt. Mit Beginn der Spielzeit 2023/2024 übernimmt Stephen Delaney die Künstlerische Leitung des neuen Opernstudios mit den Schwerpunkten Spieloper und Operette am Gärtnerplatztheater.
 

Arsenis Selalmazidis (Violine)
Studierte Violine bei seinem Vater Igor Selalmazidis am Städtischen Konservatorium Patras sowie in der Klasse von Prof. Zakhar Bron in der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zusätzlich absolvierte er dort ein Studium in Komposition/Musiktheorie bei Prof. Johannes Schild.
Preisträger international renommierter Wettbewerbe, so beim „Karol Lipinski & Henryk Wieniawski” Wettbewerb in Lublin, der Boris Goldstein Violin Competition Bern und dem Concorso Internazionale di Violino „Premio Rodolfo Lipizer” in Italien. Ferner war er Stipendiat der von Yehudi Menuhin gegründeten Organisation Live Music Now. Solistische Auftritte mit den Zakhar Bron Chambers, dem Staatsorchester Thessaloniki sowie dem Staatsorchester Athen unter anderem in der Kölner Philharmonie und im ‚Megaron‘ Athen. Neben der Tätigkeit als Solist und Kammermusiker ist er Assistent in der Klasse von Prof. Zakhar Bron in der Schweiz und gab 2017 eine eigene Meisterklasse in Novosibirsk, Russland. 2019-2021 Konzertmeister des Beethoven-Orchesters-Bonn, dann in der gleichen Position beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg.


Denis Walter Olejak (Klavier)
Studierte Klavier, Musiktheorie und Instrumentalpädagogik bei Prof. Josef Anton Scherrer und Prof. Johannes Schild an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Dann Masterstudium Klavier solo bei Prof. Sheila Arnold, ebenfalls in Köln. Weitere Impulse erhielt er u. a. von Andreas Staier, Bernd Goetzke, Manfred Aust und Bart van Oort.
Preisträger in Wettbewerben für Klavier, Kammermusik und Harmonielehre. Ihm wurde der Titel „Primus der Stadt Rybnik” (Polen) verliehen. Gemeinsam mit seiner Klavierduo-partnerin Chikako Miyado Stipendiat der Werner Richard/Dr. Carl Dörken Stiftung und im Programm „Best of Nordrhein-Westfalen”.
Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter Auftritte in Deutschland, Frankreich, Italien und Polen sowie bei Fernseh- und Rundfunkproduktionen.
Kompositionen für unterschiedliche Besetzungen sowie Bearbeitungen verschiedener Werke für Klavier zu vier Händen.